19 September 2010 3 Comments

Test Twenty Feet – Social Media Tracking Tools

Test Twenty Feet – Social Media Tracking Tools

Einführung Twenty Feet

Noch sehr junges, webbasiertes Tool. Im Gegensatz zu Viral Heat kann man mit Twenty Feet keine Suchstrings durchs Web jagen, sondern man autorisiert über oAuth seine Accounts bei Facebook, Twitter & Co. Wenn man sie nicht authorisiert (für Konkurrenzüberwachung *hust*) bekommt man nur begrenzte Statistiken.

Gescannt werden derzeit nur (sollte aber erweitert werden lt. Website):

  • Facebook – Seiten UND Profile
  • YouTube
  • Twitter
  • Bit.ly

Mögliche Dienste und Services

Das Tracking für Facebook, YouTube, Twitter oder Bit.ly erfolgt hier auch bequem mittels oAuth.

Praxistests:

Facebook Tracking:

Getrackt werden übliche Statistiken, die man ua. auch Facebook Insights bekommt, allerdings sehr übersichtlich angezeigt. Filterbar nach Intervall und Profil und Seite (auch für alle Seiten und Proiflle zusammen, was sehr hilfreich bei größeren Kampagnen ist).

Tracking Facebook
Statistiken bei Profilen:

  • Freunde
  • Konversationen (Statusupdates und Meldungen)
  • Reaktionen (Kommentare und Gefällt mir)

Statisiken bei Seiten und Gruppen:

  • Anzahl der Fans (Likes)
  • Konversationen auf der Seite (Meldungen, Kommentare, Gefällt mir)

Twitter

Twitter Statics and Tracking

Getrackt werden:

  • Followers und wie oft man gelistet wurde
  • Erwähnungen (Mentions) und erhalten Retweets
  • Konversationen (Anzahl Tweets, selbst getätigte Retweets und @replies)
  • Analyse der Follower (inkl. Leute, die nicht zurückfolgen und der Quotient Follower/Following
  • Listen (eigene und Follower)
  • Gesamtzahl der Favoriten, Tweets und Links bzw. Listen, denen man folgt

YouTube

Getrackt wird:

  • Reputation (Aufrufe, Favoriten und Kommentare)
  • Bewertungen (Gesamtanteil der Likes, bzw. Mag ich – Mag ich nicht Anteil)
  • Neue Videos
  • Subscriber
  • Geschlecht, Alter und Herkunft der Views

Fazit Test:

  • Twenty Feet ist sehr günstig
  • leicht zu bedienen, man kann durchaus den Zugang Kunden geben
  • loggt eigene Accounts bei den großen Plattformen
  • Noch sehr wenige Plattformen
  • Dashboard für Berichte, kein Export möglich
  • Informationsfenster rechts mit Vorhersagen und postiven und negativen Trends
  • Vereint übersichtlich die Statistiken der 3 großen Plattformen, aber noch ausbau fähig
  • Zwar bekommt man die Statistiken auch bei Facebook Insights, YouTube Insights oder anderen Tools (tlw. auch genauer), allerdings ist es sehr günstig und mmn. die ideale Plattform für Kunden. Sprich man erspart sich mühsame manuelle Reports, in dem man dem Kunden einfach einen Zugang gibt und er so bequem live Statistiken verfolgen kann. Es ist also quasi ein Tätigkeitsbericht für Facebook, Twitter und YouTube.
  • Durch das Fehlen der Suchstring ist kein Messen der viralen Verbreitung außer halb der eigenen Accounts möglich

Features Twenty Feet:

Link: http://www.twentyfeet.com
Preise: Jeweils ein Facebook und Twitter Account sind pro Anmeldung frei

Jeder weitere Account kostet nur 2,50 Euro PRO JAHR

API: Keine Schnittstelle, bzw Export
Positiv:
  • Einfach und günstig
  • Ideal als Plattform mit Kundenzugang
  • Schöne Benutzeroberfläche
Negativ:
  • Die meisten Statistiken bekommt man auch woanders bzw. gratis
  • Keine Suchstrings möglich (somit keine Messung der viralen Verbreitung)

3 Responses to “Test Twenty Feet – Social Media Tracking Tools”

  1. Paul Herwarth von Bittenfeld 10 November 2010 at 2:16 pm #

    Hallo Bernd,

    vielen Dank für Dein Review. Es freut uns, dass Du zu einem positiven Fazit kommst. Die Anbindung weiterer Dienste ist bereits im Gange und auch ein Export der Daten via csv-file ist in Planung. Wir arbeiten also weiterhin daran, den Nutzen von TwentyFeet auszubauen. Wer Einfluss darauf nehmen möchte, woran wir weiter arbeiten, kann übrigens unter http://twentyfeet.uservoice.com/ entsprechende Wünsche äußern, kommentieren und voten.

    Viele Grüße
    Paul von TwentyFeet

  2. Martin Seibert 10 November 2010 at 9:20 pm #

    Ich wollte mich auch für den Artikel bedanken und darauf hinweisen, dass unsere Accounts aktuell nicht, 2,50 Euro pro Jahr, sondern 2,49 US-Dollar pro Jahr kosten. Das sind nur 1,85 Euro. :-D

    Ciao
    Martin, der sich wie Bolle über diesen realistischen Beitrag gefreut hat und hofft, dass wir die Erwartungen erfüllen und bald noch deutlich mehr Dienste anbinden können. :-)

  3. Bernd 11 November 2010 at 12:22 pm #

    hi. Danke für die Kommentare. Werde meinen Senf mal in die Uservoice schreiben :) . Wenn ihr es schafft sinnvoll Accounttracking und Suchstrings zusammen zu bekommen, habt ihr ein Hammer Tool!

    lg aus Wien
    Bernd


Leave a Reply